Sonntag, 30. Oktober 2016

9 Tipps für (angehende) Zoofotografen

  1. Die Wahl der richtigen Kamera
  2. Tipps für Objektive & Stative 
  3. Die passende Kleidung und passendes Equipment
  4. Die richtige Tageszeit und Sonnenstand
  5. Fotografiere auf Augenhöhe
  6. Kurze Belichtungszeit
  7. Bildaufbau und Hintergrund
  8. Zäune und sonstige störende Elemente
  9. Gehe allein in den Zoo! (mit Einschränkungen)


Die Wahl der richtigen Kamera

Es gibt ja nicht umsonst das Sprichwort: „Die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat“. Dennoch finde ich, die Investition in eine Spiegelreflex oder Bridge-Kamera lohnt sich wirklich. Natürlich werden die Kameras der Handys heute immer besser und auch die Kompaktkameras können sich sehen lassen. Aber ich finde, es ist auch ein Unterschied, ob man mit einer Spiegelreflex, einem Handy, oder einer Kompaktkamera fotografiert. Es ist einfach ein ganz anderes Feeling, eine so große Kamera durch die Gegend zu tragen. Zumal man auch mehr Möglichkeiten der Bildgestaltung hat. Fotografiert ihr wirklich ambitioniert und wollt euch weiterentwickeln, lohnt sich die Spiegelreflex wirklich. Immer vorausgesetzt, man hat das nötige Kleingeld, aber auch für wenige hundert Euro bekommt man schon gute Modelle im Bundle mit einem oder zwei Objektiven.

Tipps für Objektive & Stative

Um die Tiere möglichst gut in Szene setzen zu können, sollte ein Teleobjektiv nicht in eurer Sammlung fehlen. Ideal sind Modelle zwischen 100 und 300mm, aber auch sogenannte Superzooms oder Reisezooms im Brennweitenbereich zwischen 16 und 300mm haben sich bewährt. Ich selbst schwärme ja ständig von meinem neuen Tamron 16-300mm.
Solch ein Superzoom hat nämlich mehrere Vorteile: Sie sind meist leichter als vergleichbare Telezoomobjektive (z. B. 70-300mm von Nikon) und man verhindert durch die geringe Naheinstellgrenze, noch ein zweites Objektiv mitnehmen zu müssen. Kontrapunkt ist, dass diese Objektive naturgemäß nicht besonders lichtstark sind, das ist allerdings meiner Empfindung nach ein eher vernachlässigbarer Punkt.

Auch wichtig kann ein Stativ werden. Ein klassisches Dreibeinstativ lässt sich meist platzsparend zusammenschieben und so am Rucksack befestigen. In der Zoofotografie ist manchmal viel Geduld gefragt, bis die Tiere das Verhalten zeigen, das man fotografisch festhalten möchte. Wenn man die ganze Zeit dabei steht und mit der Kamera in der Hand wartet, werden einem irgendwann die Arme schwer.
Deshalb lohnt es sich, ein Stativ dabei zu haben, sofern es keine Gehegeumzäunung gibt, die einem als Abstützpinkt dienen kann, um die Arme zu entlasten.

Die passende Kleidung und anderes Equipment

Ihr solltet auf jeden Fall bequeme Kleidung wählen, die den Witterungsverhältnissen angepasst ist. Natürlich könnt ihr im Sommer in Tanktop, Shorts und Sandalen in den Zoo gehen. Im Winter würde ich Handschuhe, Schal und Mütze, sowie eine Jacke mit Kapuze empfehlen. Für Regen sollte man immer gerüstet sein, mit einem Regenschirm oder Cape ist dabei euch überlassen. Bei Sonnenschein ist ein Hut oder Cappy nicht verkehrt, um einen Sonnenstich zu vermeiden.
Wetterfestes, bequemes Schuhwerk ist ein Muss, denn ihr werdet vermutlich mehrere Stunden an einem Tag mit Laufen verbringen. Die strassbesetzten High-Heels bleiben also besser im Schrank ;) Hier liegt das Augenmerk aber in erster Linie auf dem Wort „bequem“.

Sonstige Dinge, die ihr vielleicht benötigen werdet:
  • Ein Brillenputztuch, selbst wenn ihr kein Brillenträger seid, eignet es sich sehr gut, um zwischendurch mal die Frontlinse zu putzen, etwa weil sie beschlagen ist.
  • Einen zweiten Akku. Ich hatte erst gestern den Fall, dass der Akku, den ich in der Kamera hatte, mir zuhause noch volle Leistung anzeigte, und dann im Zoo nur noch einen Balken. Hätte ich den Ersatz-Akku nicht gehabt, wäre ich auf der Hälfte meiner Tour aufgeschmissen gewesen. So habe ich den Akku einfach gewechselt und hatte für den Rest des Tages volle Leistung.
  • Essen und Trinken: Getränke und Essen im Zoo sind relativ teuer, also bringt euch besser selbst etwas mit. Für mich ist eigentlich immer eine Pommes mit Currywurst Tradition, aber ihr könnt das halten, wie ihr möchtet 


Die richtige Besuchszeit und Sonnenstand

Wenn ihr wie ich jemand seid, den große Menschenmassen unter Stress setzen, gibt es zwei Tipps für euch: geht unter der Woche und möglichst früh morgens in den Zoo. Schulferien sind da aber eher weniger geeignet. Informiert euch auch, ob der Zoo zu eurem gewünschten Besuchstermin vielleicht eine Veranstaltung hat, wie etwa Zelten im Zoo oder ähnliches. Naturgemäß ist dann mehr los. Früh morgens ist es auch noch nicht so voll (am besten, ihr erkundigt euch, wann eure Zoo morgens öffnet. Viele Zoos in Deutschland haben Sommers oder Winters unterschiedliche Öffnungszeiten.) Erkundigt euch auch nach den verschiedenen Fütterungszeiten. Diese findet ihr entweder auf dem faltbaren Zooplan, oder in manchen Fällen auch an den Gehegen selbst oder am Eingang des Zoos. In der prallen Mittagssonne, dann wenn die Sonne im Zenit steht, solltet ihr nicht fotografieren. Diese Lichtsituation führt zu harten Schatten, besonders im Sommer. Deshalb gibt es auch den Spruch „Zwischen zwölf und zwei haben Fotografen frei“, und das stimmt wirklich. Nutzt die Zeit für eine Mittagspause, um schon einmal die bisher aufgenommenen Bilder zu sichten oder zu überlegen, wo ihr gern als nächstes hingehen möchtet. Es kann dafür nicht schaden, sich am Eingang einen Zooplan mitzunehmen, vor allem, wenn ihr einen Zoo das erste Mal besucht und alles sehen wollte. Auch am Abend kann man noch stimmungsvolle Bilder machen, vor allem im Herbst und Winter, wenn es früher dunkel wird.

Fotografiere auf Augenhöhe

Mit eurem Teleobjektiv habt ihr die Möglichkeit, ein Motiv ganz nah heranzuholen. Macht ruhig einmal Tierportraits und achtet dabei darauf, dass der Fokuspunkt auf dem Auge des Tieres sitzt. Das ist schwer, wenn das Tier sich bewegt, aber dazu komme ich in einem anderen Punkt. Im Folgenden möchte ich zwei Bilder zeigen, damit ihr seht, was für eine Wirkung das Fotografieren auf Augenhöhe hat.



Seht ihr, wie unterschiedlich die Bilder wirken?
Scheut euch auch nicht, euch für ein Foto in den Dreck zu knien, oder gar flach auf den Boden zu legen. Dafür habt ihr euch ja extra nicht eure besten Sonntagsklamotten angezogen und ihr kommt so an wunderschöne Motive. Schaut euch das Tier dann auch noch an, habt ihr alles richtig gemacht. Das Bild hat eine Aussage und es stellt einen persönlichen Bezug für den Betrachter her, weil auch er das Gefühl hat, das Tier schaue ihn an.

Kurze Belichtungszeit

Um bewegliche Objekte scharf abbilden zu können, müsst ihr eine kurze Belichtungszeit einstellen.
Die Belichtungszeit spielt dabei mit der Länge eures Objektivs zusammen. Sie muss mindestens 1,5x so groß sein wie die Länge eures Objektivs. Bei einem Objektiv,, das zu seiner vollen Länge von 300mm ausgefahren ist, würde das eine Belichtungszeit von 1/450s bedeuten. Dabei spiel auch die Umgebungsbeleuchtung und die ISO eine Rolle, aber dazu werde ich noch einen eigenen Blogartikel verfassen. Als Faustregel gilt: Für die Tierfotografie ist eine kurze Belichtungszeit Pflicht.
Achte dabei jedoch immer auf die Möglichkeiten deiner Kamera.

Bildaufbau und Hintergrund

Ich persönlich lasse meinen Fokuspunkt immer in der Mitte. So habe ich links und rechts später beim Bearbeiten immer noch genug Platz zum Beschneiden. Grundsätzlich wirken Bilder, deren Motiv immer in der Mitte liegt, aber schnell langweilig. Daher ist es besser, hier ein bisschen zu variieren. Zudem ist auf Zäune, Pfähle, störende Äste oder andere Bildteile zu achten, die ihr nicht später noch im Bild haben wollt. Wählt euren Standort nach Möglichkeit so, dass störende Elemente sich gar nicht erst im Bild befinden. Sollte das einmal nicht möglich sein, könnt ihr die störenden Elemente später ja einfach rausschneiden.
Dennoch solltet ihr euch schon bei der Aufnahme eingehend mit der Bildsituation beschäftigen und nicht darauf vertrauen, dass das Bildbearbeitungsprogramm das schon wieder richten wird. 

Zäune und andere störende Elemente

Sofern sich das Tier, das ihr fotografieren wollt, weit genug hinter dem Zaun befindet, könnt ihr das störende Gitter beim Fotografieren einfach ausblenden. Wichtig ist, dass ihr eine möglichst große Blendenöffnung verwendet und auf das Tier scharf stellt, nicht auf den Zaun. Kommt ihr nah genug heran und die Maschen des Zaunes sind groß genug, könnt ihr das Objektiv auch durch die Maschen hindurchstecken. Macht das aber vielleicht lieber nicht bei Löwen oder so, nachher wollen die noch ausprobieren, ob man das Objekt, das da kommt, auch essen kann.

Gehe allein in den Zoo (mit Einschränkungen)

Wenn ihr mit Kindern oder der Familie in den Zoo gehen wollt, wird das Fotografieren vermutlich nicht so vergnüglich für euch. Vor allem Kinder langweilen sich schnell, wenn ihr länger vor einem Gehege stehenbleiben wollt. Geht deshalb lieber allein in den Zoo, oder wenn ihr Freunde habt, die ebenfalls fotografieren. Die werden eher Verständnis für solche „Zwangspausen“ haben als Leute, die mit der Materie so gar nichts am Hut haben.

Das war es erstmal von mir.
Habt ihr noch Fragen? Habe ich etwas vergessen oder möchtet ihr, dass ich etwas genauer erkläre? Dann schreibt mir doch in die Kommentare!


Tierisch gruselig

Dieses Jahr war ich ja nicht wirklich oft draußen unterwegs. Das wollte ich zum Jahresende noch ein bisschen ändern, zumal ich ja auch das neue Objektiv ausprobieren musste. Also habe ich mir meinen letzten freien Samstag im Oktober gegriffen und bin in den Kölner Zoo gefahren, wo an diesem Tag auch das Halloween-Event stattfinden sollte.



Zuvor wurde ich jedoch schon im Hausflur von der alten Dame unter mir aufgehalten. Ob sie mein Handy oder mein Festnetztelefon benutzen dürfte, sie wollte sich ein Taxi zum Zahnarzt rufen, ihr sei ein Zahn herausgebrochen. Sie würde mir auch Geld für das Telefonat geben. Natürlich durfte sie mein Festnetztelefon benutzen, dann verließ ich das Haus und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Ich musste zweimal umsteigen, am Siegburger Bahnhof sprach mich dann auch noch ein Mann an, der wohl kein Ticket hatte, ob ich ein Studenten- oder Jobticket besäße. Tat ich natürlich nicht und er ging weg, um jemand anderen anzusprechen.
Mir macht dieses Verhalten ein bisschen Kopfschmerzen. Ich weiß natürlich, dass es möglich ist, jemanden auf einem Job- oder Studententicket mitfahren zu lassen. Aber wird das dann nicht ein wenig von den Leuten ausgenutzt, die einfach zu faul sind, sich ein Ticket zu kaufen? Versteht das bitte nicht falsch, ich würde jederzeit eine Freundin oder einen Freund auf meinem Ticket mitfahren lassen, wenn ich eines hätte und diese Person mir vor Fahrtantritt sagt „Oh scheiße, ich hab ja gar kein Ticket!“
Aber wissentlich kein Ticket kaufen, weil sich schon jemand finden wird, bei dem man mitfahren darf? Ist das wirklich so konzipiert worden, liebe Verkehrsbetriebe?

Nun, ich wollte vom Zoobesuch erzählen. Ja.
Ich war gegen 11 Uhr im Zoo und war sehr überrascht, denn es war nichts, aber auch gar nichts los. Vielleicht lag es daran, dass es nicht ganz so warm war, oder dass die meisten Besucher erst gegen 17 Uhr kamen, wenn das Halloween-Event stattfinden sollte.
So jedoch war das auf der einen Seite gut, weil ich nicht im Stress durch andere Besucher war und frei fotografieren konnte, aber auch merkwürdig, weil zum Beispiel auch in den Restaurants nichts los war. Es ist echt ungewohnt, der einzige zu sein, der um 12 Uhr mittags eine Currywurst-Pommes haben möchte …

Im letzten Blogpost zum Thema Zoo hatte ich ja gesagt, dass ich mir mehr Zeit nehmen möchte, den Zoo zu erkunden. Länger an Orten zu verweilen, um die Tiere zu beobachten. Das habe ich diesmal auch gemacht, habe mich längere Zeit an Gehegen aufgehalten und mich immer ermahnt, langsam zu machen. Es ist einfach schön, wenn man auch sieht, dass sich das auszahlt. Wenn man die Tiere in Ruhe beobachtet und sie dann genau das Verhalten zeigen, dass man fotografieren möchte.





Und das neue Objektiv ist einfach ein Traum. Es ist so leicht, dass es nicht immer an Gewichtheben erinnert, wenn man die Kamera hebt. Es stellt schnell und präzise scharf (so scharf, dass ich mir das erste Mal das Nachschärfen in Lightroom verkniffen habe), das Bokeh ist einfach super und für den Zoo muss ich nun nicht mehr zwei Objektive mitnehmen, da das Tamron 16-300 auch im Aquarium super Arbeit geleistet hat. Die Bilder wurden knackscharf, die geringe Naheinstellgrenze ist super für diese Art der Fotografie geeignet. Ich will nie wieder ein anderes Objektiv haben!




Lustiges Tierverhalten gab es diesmal auch zu sehen. Einer der Elefanten hatte keinen Sand für eine Staubdusche in seiner Nähe, aber er fand, die Salatblätter, die er eigentlich fressen sollte, täten es zu diesem Zweck auch. Bei den Leoparden war das Männchen draußen und patrouillierte an der Glasscheibe entlang, sodass man schöne Bilder machen konnte. Ab und zu blieb er stehen und rief nach dem Weibchen, das allerdings im rückwärtigen Teil des Geheges hinter den Kulissen eingesperrt worden zu sein schien.
Erstaunlich aktiv waren auch die Schlangen im Terrarium. Die Diamantpythons bewegten sich sogar ausnahmsweise mal und ich konnte schöne Portraitfotos machen.





Und einen wilden Schmetterling habe ich auch fotografiert. Er flog in dem Bereich neben dem Hippodom herum und setzte sich dann auf den Asphaltboden, um noch ein bisschen Sonne zu tanken. Sofort gingen vier Fotografen – darunter auch ich – zu Boden, um das Tierchen zu fotografieren. Anschließend flog er wieder davon.



Alles in Allem war ich vier Stunden im Zoo, habe 709 Fotos gemacht und war am Ende gar nicht so erschöpft, wie ich gedacht hatte. Lag aber vielleicht auch daran, dass es so ruhig gewesen ist. Mal sehen, nächstes Jahr sollen sich noch ganz viele Gelegenheiten zum Fotografieren ergeben. Und neue Ideen für Blogartikel habe ich auch schon, also bleibt dran!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Event | Olympus Perspective Photography Playground

Dieser Blogeintrag könnte sich auch lesen lassen wie eine Nichtempfehlung, diese Veranstaltung zu besuchen. Das soll es nicht sein! Ihr habt noch bis zum 09.10. Zeit, lasst es euch nicht entgehen!
Aber geht lieber zu zweit oder mehreren hin. Warum, erkläre ich gleich.


Erst einmal ging es damit los, dass ich den Veranstaltungsort nicht gefunden habe.
Ich hatte mir extra einen Fahrplan ausgedruckt, den ich immer dabeihatte. Man sollte mit dem Bus der Linie 190 vom Mühlheimer Bahnhof noch ein paar Stationen fahren, dann ein bisschen laufen, und man wäre da.
Irgendwie ist der Busfahrer aber ziemlich komisch gefahren. Drückte man auf den Knopf, weil man rauswollte, und an der angefahrenen Haltestelle stand keiner, der in den Bus hineinwollte, so ist er an der Haltestelle schon mal vorbeigefahren. Die Haltestellen wurden teilweise auch willkürlich durcheinandergewürfelt angesagt, teilweise drei oder vier Mal die selbe Haltestelle, obwohl wir längst woanders waren.
So kam es, dass der Bus mich in einer Straße absetzte, in der zwar das Carlswerk war - das riesig ist - ich aber nicht, wie auf dem Ausdruck meiner Wegbeschreibung beschrieben, den Eingang schon nach einigen Dutzend Metern sehen konnte. Da war nur eine hohe Mauer auf er einen Seite und eine Bahntrasse auf der anderen. Mitten im Industriegebiet, die Bushaltestelle, an der ich soeben ausgestiegen war, war die einzige weit und breit und der nächste Bus käme hier erst in einer halben Stunde vorbei.
Ich bin also auf Verdacht in die Richtung gegangen, aus der der Bus kam, zurück in Richtung Zivilisation. Grundfalsch, wie ich eine Stunde später feststellte. Ich fand die Straße, die ich suchte, nicht. Schließlich habe ich dann gefragt.
"Das ist ein ganzes Stück weg von hier", machte mich der ältere Mann aufmerksam, den ich fragte.
"Wollen Sie da wirklich zu Fuß hin?"
Ja, wollte ich. Ich hatte schließlich keine andere Wahl.
Und es wwar wirklich noch ein Stück zu laufen, und zwar in die komplett entgegengesetzte Richtung, die ich zuvor eingeschlagen hatte. ich hätte einfach dem Bus nachlaufen müssen, bzw. hätte ich noch ein paar Stationen mit dem Bus fahren können, denn der hielt eigentlich genau vor dem Eingang des Carlswerks, in dem der Playground stattfand ...


Ich kam dort an und wurde am Empfang gleich aufgehalten. Ob ich allein sei und mit meiner eigenen Kamera fotografieren wollte? Ja. ich lieh mir keine Olympus-Kamera aus, denn das konnte man auch machen. Dann hätte ich aber die gemachten Bilder gleich per Smartphone auf Facebook oder Twitter posten müssen, weil man die Speicherkarte mit zurückgeben muss.

Also bin ich allein losgezogen. Es waren kleine Vitrinen aufgebaut, in denen man Kameras und Zubehör ansehen konnte, es gab Bänke, um sich mal hinzusetzen und natürlich waren Installationen aufgebaut worden, die man erkunden konnte. Es war recht viel los, deshalb musste man leider an einigen Stellen ziemlich lange anstehen. Eine Menge Sachen habe ich mir deshalb nicht angeschaut. Zudem war es für mich relativ langweilig, weil ich eben niemanden dabei hatte, der sich von mir in den Installationen hätte fotografieren lassen.
Ich denke wirklich, dieses Event ist eher etwas für Familien mit Kindern (die werden Spaß am Experimentieren haben) oder eben Gruppen von Freunden, die sich dort gegenseitig fotografieren.





Lange habe ich mich dort also nicht aufgehalten. Zwei Stunden, dann war ich wieder draußen. Sicherlich hätte es mehr Spaß gemacht und ich hätte mehr Zeit dort verbracht, wenn ich jemanden dabeigehabt hätte. Ich habe jedoch ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass sich das so krass auswirken würde.
Naja, sollte das Event nächstes oder übernächstes Jahr noch einmal stattfinden, hätte ich ja schon jemanden, der vielleicht mitkommen würde ...

#Aufschrei - Leipziger Zoo erschießt ausgebrochenen Löwen

Löwin im Allwetterzoo Münster, 2014
Auch wenn die Meldung schon ein paar Tage alt ist, wollte ich doch trotzdem nochmal etwas dazu schreiben. Weil ich die Logik der "Tierschützer" immer noch nicht verstehe.

Am 29. September sind zwei Löwen aus ihrem Gehege im Leipziger Zoo ausgebrochen, weil sie allem Anschein nach den Wassergraben durchschwommen/übersprungen/überklettert haben. Die Tiere sollten wieder in ihr Gehege zurückgebracht werden, vier Stunden lang hat man versucht, sie in das Gehege zurückzudrängen (vgl. hier auch die Mitteilung des Zoos von vorgestern: http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/09/30/analyse-zum-hergang-und-der-einschaetzung-des-loewenausbruchs/)

Bei einem der beiden Tiere sei dies wohl auch gelungen, bei dem anderen nicht. Man hat wohl versucht, den Löwen mit Betäubungspfeilen ruhigzustellen, sodass er zurück in sein Gehege gebracht werden kann, doch das hat aufgrund des hohen Adrenalinspiegels des Tieres nicht wie gewünscht funktioniert. Als es dem Tier dann auch noch gelang, durch den Ring aus Helfern zu flüchten, der es eigentlich in das Gehege zurückdrängen sollte, stand fest, dass das Tier erschossen werden muss, um weiteren Schaden zu verhindern.

Nun sieht sich Zoodirektor mit Angriffen massivster Art gegen seine Person konfrontiert, weil er bei der "schwierigen" Abwägung, was wichtiger sei, das Leben eines Tieres, das zu einer bedrohten Tierart gehört, oder das Leben seiner Mitarbeiter und Besucher seines Zoos, die in meinen Augen einzig richtige Entscheidung getroffen hat.

Es kann auch keine Rede davon sein, dass Sicherheitsvorkehrungen beim Bau des Geheges nicht eingehalten wurden. Die gesetzlichen Vorgaben wurden eingehalten, doch welches Tier kennt diese schon? Man hat sich schlicht nicht vorstellen können, dass es den Tieren gelingen könnte, den Graben zu überwinden.

Bedrohte Tierarten zu halten kann nun einmal, wie in diesem Fall, mit der Intention kollidieren, sie Menschen gefahrlos anschauen zu lassen. Ist dies nicht gegeben, geht der Schutz der Tierparkbesucher nun einmal vor, und wenn keine andere Möglichkeit offen ist, dann muss das Tier erschossen werden, so traurig das auch ist.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden: Die Erschießung des Löwen ist schade, war aber in diesem Moment nicht zu vermeiden. Herr Junhold hat absolut richtig gehandelt, und ihn jetzt als Verbrecher und Mörder hinzustellen, finde ich ein Ding unter aller Sau.

Tiere in Käfigen anzuschauen, ist in Ordnung, aber wenn diese dem Menschen dann zu nahe kommen, ist eine Gegenmaßnahme auch nicht erwünscht?
So manch ein "Wutbürger" sollte das Konzept Zoo doch vielleicht nochmal differenzierter bedenken ...

Sonntag, 25. September 2016

Neues Spielzeug

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal geschrieben, dass mein Telezoom den Geist aufgibt. Entweder, es liegt am Autofokus-Motor, dass sich das Objektiv beim Scharfstellen schüttelt und so keine verwacklungsfreien Bilder möglich sind, oder am Bildstabilisator. Auf jeden Fall machte Fotografieren so schon eine Weile keinen Spaß mehr. Eine Reparatur lohnte sich nicht, weil ich dafür ungefähr so viel bezahlt hätte wie für ein neues Objektiv. Da war die Photokina die richtige Gelegenheit, sich mal nach etwas neuem umzusehen.
Meine Kriterien waren auch gar nicht so schwer zu erfüllen. Ich wollte die selbe Brennweitenspanne (also bis 300mm), das Objektiv sollte einen eingebauten Bildstabilisator besitzen, etwas leichter sein als das, was ich jetzt habe, und natürlich eine gute Qualität liefern.

Fündig wurden wir bei Tamron. Dort gibt es ein Allround-Talent, das alle meine Vorgaben erfüllt: Das 16-300mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD MACRO.

Natürlich habe ich das Nikon 70-300mm geliebt. Aber manchmal war es auch nervig. Es hat eine Naheinstellgrenze von 150cm, das heißt, ich muss mindestens 1,5m Abstand zu einem Motiv haben, damit die Kamera scharfstellt und vor allem auslöst. Die Naheinstellgrenze des Tamron beträgt nur noch 39cm, die Makro-Funktion ist ein zusätzlicher Bonus.

Wenn ich in den Zoo gehe, habe ich häufiger zwei Objektive dabei: Das Nikon 70-300mm und das Tamron 17-50mm. Das große Objektiv für den Zoo, das kleine für das Aqua- und Terrarium. Das bedeutet jedoch, dass ich, wenn ich das Terrarium betrete, das Objektiv wechseln muss.
Rucksack absetzen, Objektiv rausholen, anderes Objektiv von der Kamera lösen, neues Objektiv anschrauben, altes Objektiv verpacken, Rucksack aufsetzen, losgehen. Und wenn ich aus dem Terrarium komme und nochmal in den Zoo möchte, geht das Spiel wieder von vorne los. Zwei Objektive bedeuten auch mehr Gewicht, das ich mit mir herumschleppen muss. Sie nehmen mehr Platz weg.

Nun werde ich nächstes Wochenende wohl einmal versuchen, das Objektiv auszuprobieren. Ich möchte es im Zoo einem Härtetest unterziehen.

Ein bisschen habe ich es schon getestet. Nachdem wir von der Photokina zurückkamen, sind wir noch einmal in die Stadt gefahren. Der Fotohändler, zu dem mein Vater immer geht, wenn er in Köln ist, hatte 10% Photokina-Rabatt ausgewiesen. Bei einem Objektivpreis von eigentlich 519 Euro sind das immerhin 51,90 Euro weniger. Warum also nicht zuschlagen?

Ich durfte das Objektiv im Laden an meine Kamera schrauben und es kurz mit nach draußen nehmen, um ein Gefühl für das Gerät zu bekommen und vor allem ein paar Testbilder zu schießen.




Sehr überzeugend finde ich die Schärfequalität und das Zoomverhalten. Die Makro-Funktion ist eine tolle Sache.
Ich habe das Objektiv also gekauft und gleich auf der Kamera behalten. Zuvor hatte ich mein Sigma 18-200mm aufgeschraubt, was mein Vater dann dort in Zahlung geben wollte. Doch der Händler hätte uns dafür nur noch 90 Euro gegeben, und für den Preis ist es zu schade.
So bleibt es jetzt genau so wie das Nikon 70-300 in Reserve, oder findet sich irgendwann vielleicht auf Ebay...


Das ist übrigens ein Versuch, ein Makro zu fotografieren.
Gar nicht so schlecht, oder?

Photokina 2016

Diese große Kölner Fotomesse findet ja alle zwei Jahre statt. 2014 war ich schon einmal da. Mein Vater gewinnt aus mir unbekannten Gründen immer Tickets für diese Messe, so auch dieses Jahr. Diesmal war es allerdings nur eins, welches ich bekam, sein eigenes musste er noch an der Kasse kaufen.


Doch so spannend ich die Photokina vor zwei Jahren fand, so langweilig war sie diesmal. Es war deutlich weniger los als beim letzten Mal, was auch daran liegen konnte, dass wir früh da waren. Um kurz nach zehn waren wir dort, da hatte die Messe gerade geöffnet. Die großen Hallen sind vollgepackt mit allerlei Ständen, große Hersteller wie Sigma, Tamron, Sony, Nikon und Canon sind genauso vertreten wie kleinere chinesische oder japanische Hersteller.
Doch vor zwei Jahren war dort einfach zwischendrin mehr Show.
Da waren Personen, die sich zurecht gemacht hatten und die man fotografieren konnte. Dergleichen habe ich dort diesmal nicht gesehen.




Sehr lange waren wir dann auch nicht da. Nach rund 3 1/2 Stunden sind wir wieder gefahren. Und auch wenn es schön war, mal wieder dort zu sein und sich all die Neuheiten anzusehen, war es doch nicht mehr so spannend und aufregend. Gegen Ende wurde es dann auch voller, sodass wir erst recht den Rückzug angetreten haben. Und sonderlich viele Fotogelegenheiten haben sich leider auch nicht ergeben.


Montag, 19. September 2016

Last-Minute-Urlaub

Wenn ich eins über mich selbst gelernt habe im letzten Jahr, dann, dass ich spontaner geworden bin. Weniger abwägend. Weniger zögernd,
Ich tue heute Dinge, ohne lange darüber nachzudenken, was mir dabei passieren könnte, was die Folgen sein könnten, was alles schiefgehen könnte. Ich treffe manchmal blitzartige Entscheidungen, die ich im Nachhinein auch nicht bereue.

Dazu zählt, dass ich einer Freundin vor ein paar Wochen erzählte, ich hätte ab Mitte September Urlaub hätte. Sie sagte, sie habe auch Urlaub und dass sie nach einem Last-Minute-Angebot sucht, um irgendwo hin in den Urlaub zu fliegen. Irgendwo hin, wo es warm ist und man noch ein bisschen Sonne tanken kann, bevor der Sommer in den Herbst übergeht.
Eher aus einer Laune heraus, spontan und zuerst gar nicht wirklich ernst gemeint, habe ich gesagt: Nimm mich mit!
Und das war wohl die beste Entscheidung dieses Jahres.

Also fing die Vorbereitung an. Ich habe ihr meinen Anteil am Urlaubspreis überwiesen und bald stand fest, dass es nach Bulgarien geht. An den Goldstrand, ein beliebter Ferienort direkt am schwarzen Meer. Wir sind in einem großen Hotel untergekommen, das zwar etwas heruntergewirtschaftet aussah, aber alles in allem sauber und ordentlich war. Von Düsseldorf aus ging unser Flug. Zuerst dachte ich, ich hätte Flugangst. ich erinnere mich an den Flug nach Prag, wo wir unsere Abschlussfahrt von der Realschule verbrachten. Das ist nun acht Jahre her, und ich erinnere mich nur daran, wie ich mich den ganzen, nicht einmal einstündigen Flug über in den Arm einer Mitschülerin krallte.
Diesmal war es jedoch nicht schlimm. Ich bin im Gegenteil zu dem Entschluss gekommen, dass Fliegen toll ist. Der Start ist lustig, ich habe mich sicher gefühlt und so, als könnte mir überhaupt nichts passieren. Lag vielleicht auch an dieser wundervollen Person, mit der ich den Urlaub gemacht habe :)

Unsere Flugroute
Die Einreise und das Prozedere am Flughafen verlief ohne größere Probleme. Zumindest für uns. Neben uns in der Schlange, in der der selbe Flug wie unserer abgefertigt wurde, standen zwei Mädels, die nur die Kopie ihres Personalausweises dabei hatten, das Original jedoch nicht. Beim Check-In wies man sie (zu recht!) zurück, später saßen sie jedoch auf der anderen Seite des Ganges mit uns im Flugzeug. Wir waren zwei Stunden vor Abflug dort und hatten so genug Zeit, uns in dem riesigen Flughafen zurechtzufinden. Check-In des Koffers, Passkontrolle, Personenkontrolle, Handgepäckdurchleuchtung, Boarding, alles lief reibungslos. Als wir am Flughafen ankamen, holten wir unser Gepäck und suchten dann den Transferbus, der uns zum Hotel bringen würde. Zu diesem Zeitpunkt war ich seit 6 Uhr morgens auf den Beinen, mittlerweile war es kurz vor 20 Uhr. Der richtige Transferbus war schnell gefunden und dieser fuhr dann auch schnell zu den einzelnen Hotels, in denen er leute abliefern musste. Die Fahrt war schnell und holprig, und kurz vor 21 Uhr kamen wir im Hotel an. Einchecken, kurz eine Kopfschmerztablette einnehmen und ein wenig auspacken, dann wollten wir noch etwas essen.

Das kann man in Goldstrand stellenweise sehr gut. Um das Hotel herum gibt es eine Menge Steak Houses, Bars oder einfach nur Stände, die gekochte Maiskolben, Crepes oder andere Dinge feilbieten. Auch Supermärkte gibt es eine Menge, die meisten davon haben 24 Stunden geöffnet. Verhungert sind wir also nicht.

Blick vom Hotel-Balkon
Am ersten Abend waren wir in einem Restaurant, das sich "Krivata Lipa" nennt, Dort kann man neben den üblichen Dingen wie Salat, Pizza, Pasta etc. auch so skurrile Dinge wie frittierten Hai essen. Haben wir nicht! Wir haben uns nur fünf Tage lang von Pizza, Pasta und Chips ernährt ... Darf man keinem erzählen, wie wir gefressen haben ...

Blick von einem Steg auf den Strand und das Meer.
Den ersten Tag haben wir komplett am Strand verbracht. Es gibt Bereiche mit Sonnenliegen und -schirmen, für die man bezahlen muss. Für einen Schirm und zwei Liegen bezahlt man 30 Leva, also rund 15 Euro. Die Liegen kann man dann mit seinem Handtuch belegen und sie sind den ganzen Tag reserviert, auch wenn man zwischendurch einmal längere Zeit weggeht, um etwas zu essen, oder weil man noch einmal kurz  ins Hotel muss. Wir kauften uns eine Luftmatratze und verbrachten den ganzen Tag mit Sonnenbaden, schwimmen, im Wasser treiben, essen, fotografieren, Leute beobachten.

Fischverkäufer am Strand
Wenn man am Strand liegt, ist man den herumlaufenden "fliegenden Händlern" mehr oder weniger ausgeliefert. Dieser Mann lief den Strand entlang, er hatte einen Korb mit Fischen unter dem Arm, die er den dort liegenden Leuten anbieten wollte. Auch eine Frau lief am Strand auf und ab, sie bot große Plastikbecher mit Melonenstücken und Himbeeren an. Wir haben das ganze nur erst amüsiert, dann irgendwann genervt beobachtet, aber dort nie etwas gekauft.

Hagelkörner am Strand
Am zweiten Tag waren wir auch am Strand, allerdings nicht lange. Gegen Mittag zogen dunkle Wolken auf, dann regnete es leicht. Ein paar Momente später kamen Hagelkörner herunter, die See war aufgepeitscht und alle verließen fluchtartig den Strand. Wir zögerten noch, schließlich hatten wir 15 Euro für zwei Liegen und einen Sonnenschirm bezahlt, den wir eigentlich noch eine ganze Weile nutzen wollten. Gäben wir die Liegen auf, müssten wir bei der Rückkehr erneut bezahlen. Doch dann regnete es so lange, dass es keinen Sinn machte, dort zu bleiben. Stattdessen gingen wir zurück ins Hotel, und kaum waren wir da, hörte es auch schon wieder auf und die Sonne kam ein bisschen heraus. Wie das eben immer so ist.




Tag 3 wurde ebenfalls am Strand verbracht. Dort habe ich mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt. Leute, wirklich. Legt euch niemals bäuchlings in die pralle Sonne und lest dann ein spannendes Buch ... Mir tut der Rücken und der Hintern jetzt noch weh vom Sonnenbrand.
Aber ich weiß, dass das dann irgendwann wunderschön braun wird, also beschwere ich mich nicht.
Zweimal waren wir im "St. Nikolas Old Lighthouse" essen, ein etwas teureres Restaurant direkt am Strand. Dort gibt es sehr gute Pizza und leckeren Salat.




Einen Tag haben wir auch komplett am Hoteleigenen Pool verbracht, weil wir nicht jeden Tag 15 Euro für Liegen und Sonnenschirm bezahlen wollten. An den beiden Abenden, an denen wir im Old Lighthouse waren, sind wir nach dem Essen noch am Strand spazieren gegangen, bis es zu dunkel wurde, um Fotos zu machen. Erst dann sind wir umgekehrt.




Am letzten Abend haben wir gar nicht geschlafen, Um 01:30 Uhr sollte unser Transferbus kommen, also haben wir uns mit Fernsehserien wach gehalten und eine Menge gelacht. Zwischendrin wurde gepackt, alles kontrolliert, dann ging es um 01:00 Uhr hinunter in die Lobby. Unsere Pässe waren am ersten Tag an der Rezeption einbehalten worden, um zu verhindern, dass sie gestohlen werden. Am Abreisetag bekamen wir sie zurück, bald darauf kam der Bus, der uns etwas sanfter als der erste zum Flughafen. Dort hatten wir noch zwei Stunden Aufenthalt, ehe der Flieger kam. Einchecken, Passkontrolle und alle anderen Dinge liefen genau so reibungslos. Da wir die ganze Nacht nicht geschlafen hatten, musste ich im Flugzeug erstmal ein bisschen Schlaf nachholen. Als wir in Düsseldorf ankamen, verlief auch dort alles reibungslos. Die Mutter meiner Freundin holte uns ab und brachte uns nach Hause.

Und da musste ich dann erst einmal Schlaf und etwas zu essen nachholen :)

Fazit: Es war sehr schön, Fliegen ist gar nicht schlimm und erholsam war der Urlaub auch. Gern würde ich so etwas wieder einmal machen.