Freitag, 13. April 2018

Dreizehn Gründe ... Oder auch: So geht der Umgang mit Suizid NICHT

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder etwas zu lesen für euch.

Oder viel eher schreibe ich das hier, weil ich in den vergangenen zwei Tagen ein Buch gelesen habe, über welches ich schreiben muss, ohne das hier explizit eine Rezension zu nennen, denn ich möchte das Thema, um das es mir hier geht, noch ein wenig breiter aufgreifen.

In den vergangenen zwei Tagen habe ich Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher gelesen.

Vielleicht kennt ihr das Buch unter einem anderen Namen: Thirteen Reasons Why ist der Originaltitel und gleichzeitig der Titel der Netflix-Serie, die man aufgrund dieses Buches produziert hat und die vermutlich die meisten von euch kennen werden.
Ich nicht. Ich habe kein Netflix und muss wohl der einzige Mensch auf dem Planeten sein, der es nicht hat. Ich kenne also nur das Buch, aber das reicht, um diesen Blogartikel zu schreiben.

Worum geht es?

Thirteen Reasons Why oder Tote Mädchen lügen nicht wird aus zwei Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von Clay Jensen, der eines Tages ein Paket mit sieben Musikkassetten vor seiner Haustür findet.
Und aus der Sicht von Hannah Baker. Hannah hat diese Kassetten besprochen. Mit dreizehn Gründen. Dreizehn Geschichten über und mit dreizehn Personen, die der Grund sind, warum Hannah sich das Leben genommen hat. 

Clay erhält diese Kassetten, weil er einer dieser Gründe ist. Zusammen mit genauen Instruktionen, was er mit diesen Kassetten zu tun hat. Bevor Hannah diese Bänder bespricht und verschickt, verschickt sie einen modifizierten Stadtplan an die Leute auf den Tapes. Einen Stadtplan, auf dem all die Orte eingezeichnet sind, an denen Dinge geschehen sind, die dazu geführt haben, dass Hannah eines Tages nach der Schule eine Handvoll Tabletten schluckt und schließlich stirbt.

Die Kassetten müssen von den Empfängern weitergeschickt werden, an die nächste Person auf der Liste. An den nächsten Grund dafür, warum Hannah sich das Leben genommen hat. Tut eine Person dies nicht ... nun, Hannah hat sich abgesichert. Es gibt mehrere Kopien der Tapes, und niemand würde wollen, dass diese an die Öffentlichkeit gelangen, nicht wahr? Dass jemand Außenstehendes von den Dingen erfährt, die passiert sind und um die es auf diesen Kassetten geht, nicht wahr?

Nun, wir begleiten also Clay dabei, wie er diese Tapes entdeckt. Er legt die erste Kassette in den Ghettoblaster seines Vaters, aber seine Mutter unterbricht ihn, weshalb Clay beschließt, lieber mal eben den Walkman eines Mitschülers zu stehlen - der das später herausfindet und damit so überhaupt kein Problem hat - und dann die ganze Nacht draußen zu verbringen, um diese Kassetten anzuhören.
Ich versuche wirklich, kein Fass daraus zu machen, aber mich hat ein bisschen erschreckt, wie lapidar hier mit dem Thema Diebstahl (denn faktisch ist es Diebstahl, auch wenn der Besitzer des Walkman Clay sagt, er könne ihn so lange behalten, wie er möchte) umgegangen wird. Und nennt mich spießig, aber dass ein Teenager die ganze Nacht draußen herumstromert und das seine Eltern eher nur so mäßig interessiert, fand ich auch komisch.

Die ersten einhundert Seiten lang habe ich mich noch gefragt, was genau Hannah für ein Problem hat. Oder für Probleme. Sie ist ein Teenager und ich bin aus diesem Alter schon ein paar Jahre draußen. Das Buch stand in der Jugendbuchabteilung meines Buchladens, aber ich dachte, ich lese es auch einmal. Weil alle davon sprachen. Weil ich mitreden wollte. Weil ich mir selbst eine Meinung bilden wollte. Weil ich dachte, dass man auch mit fast 28 noch nicht zu alt für Jugendbücher ist. Weil die Thematik wichtig ist. Weil ich wissen wollte, wie dieses sensible Thema behandelt wird. Ihr dürft euch etwas aussuchen.

Es geht in den ersten Bändern mehrheitlich um typische Teenagerprobleme. Eine Klassenkameradin verabschiedet sich nicht von ihr, wenn sie den Klassenraum verlässt. Ein Mitschüler spricht nicht mit ihr oder schaut weg, wenn sie ihn anschaut. Es kursiert eine Liste, auf der die Schüler aufschreiben, wen aus der Klasse sie heiß finden und wen eher nicht. Hannah landet auf der "Ist heiß"-Seite, ihre Klassenkameradin Jessica nicht. Nun, diese Dinge, die Teenager eben tun. Ist er oder sie heiß? Glaubst du, der heißeste Typ der Schule steht auf mich? In Hannahs Welt ist das bis zu einem bestimmten Punkt wichtig. Da ist wichtig, dass es einen Ständer in ihrem Klassenzimmer gibt, an dem jeder Schüler seine kleine Papiertüte hat, in den andere Schüler nette Nachrichten stecken können. Da ist es wichtig, dass ein Mitschüler von Hannah ihr irgendwann ihre Nachrichten stiehlt, bis sie ihn auf frischer Tat ertappt. Ich kann nachvollziehen, warum sie das traurig und wütend macht. Ein Erwachsener sagt sich vielleicht: Es sind nur Zettel. Dass sie nicht mehr da sind, ändert nichts daran, dass diese Leute, die die Zettel geschrieben haben, eine gute Meinung von dir haben. Sie haben diese Meinung auch weiterhin, auch wenn es diese Zettel nicht gibt.
Aber Hannah hatte nie die Chance, sich davon zu überzeugen, was die anderen vielleicht gutes über sie denken, denn sie hat diese Zettel nie zu Gesicht bekommen.

Da ist der Klassenkamerad, der durch ihr Fenster späht und Fotos von ihr macht, wenn sie sich umzieht. Da ist Clay, der ihr nicht genug geholfen hat. Clay selbst ist der Meinung, sie wolle sich nicht helfen lassen. Womit er recht hat, wobei ich finde, dass Hannah stellenweise hin- und hergerissen ist, aber dazu komme ich noch.

Die Dinge, die sie auf den Bändern beschreibt, spitzen sich immer mehr zu. Hannah fährt bei einem Mädchen im Auto mit, sie fahren gegen ein Stoppschild und hauen anschließend ab. Hannah ruft zwar noch die Polizei, aber das ändert nichts daran, dass dieses Stoppschild nicht mehr da ist, als es genau deswegen an genau dieser Stelle zu einem Verkehrsunfall kommt, bei dem eine Person stirbt.

Aber darüber redet Hannah abgesehen von ihren Tapes mit niemandem.

Sie redet auch nicht über die Party, bei der sie sich in einem Schrank versteckt und dann mit ansehen muss, wie eine ihrer Mitschülerinnen vergewaltigt wird, weil sie zu zugedröhnt oder betrunken oder beides ist, um sich gegen ihre Angreifer zur Wehr zu setzen. Sie liegt in diesem Schrank, rührt sich nicht, weil sie selbst verängstigt und betrunken ist, und sie muss es mit ansehen und mit anhören.

Das war der Punkt, an dem ich mir sicher war, mit meiner Vermutung über die typischen Teenagerprobleme ein bisschen sehr weit danebengestochen zu haben und bei dem sich mir der Magen umdrehte.

Fassungslos zurückgelassen hat mich alsdann, dass sie nichts unternommen hat. Zu ihrer Verteidigung muss man sagen, dass sie wie gesagt ebenfalls betrunken und noch dazu verängstigt war. Ich glaube, ich an ihrer Stelle wäre auch nicht brüllend aus dem Schrank gestürmt und hätte den Kerl von ihrer Klassenkameradin heruntergezerrt.

Aber danach? Danach, verdammt?

Sie hätte so viele Dinge tun können.
Mit ihren Eltern reden. Mit der Polizei. Mit ihrem Vertrauenslehrer. Aber der ist sowieso so ein Thema für sich, auf das ich gleich noch zu sprechen komme.

Stattdessen tut sie ... nun, nicht direkt nichts. Hannah tut etwas, aber etwas so abscheuliches, das mir jetzt noch der Mund offen steht.

Denn wisst ihr, wer diese sieben Kassetten auch bekommt? 
Genau. 

Das Mädchen, das vergewaltigt wurde.

Lasst euch das auf der Zunge zergehen: Hannah beschreibt auf den Kassetten detailliert, dass sie dabei war, als dieses Mädchen vergewaltigt wurde. Dass sie genau weiß, wer da was getan hat. Und dass sie nichts unternommen hat, um dem besagten Opfer zu helfen.

Schlimmer noch: Indem sie diesem Mädchen eine Kassette widmet, macht sie sie zur Mitschuldigen an ihrem Selbstmord.
Sie sagt ihr: Ich habe gesehen, wie du vergewaltigt wurdest, und deswegen bist du schuld, dass ich mich umgebracht habe.

Ich fasse es immer noch nicht.

Und da haben wir auch schon den Grund, warum ich diesen Artikel schreiben musste, auch wenn ich fürchte, dass manche mich dafür nicht gerade lachend in die Arme schließen werden.

Denn wisst ihr, was Hannah eigentlich tut?
Sie stilisiert sich selbst zur Märtyrerin. Oder der Autor stilisiert sie dazu, ihr dürft es euch aussuchen.
Indem sie diese Kassetten aufnimmt, sagt sie dreizehn Leuten in ihrem Umfeld:

Seht mich an! Seht, was ihr mir angetan habt! Lebt für immer mit dieser furchtbaren Schuld, während ich ja keine andere Wahl hatte, als mir das Leben zu nehmen!

Bitte versteht das nicht falsch. Ich hege nicht per se Unverständnis gegen jemanden, der sich das Leben genommen hat, auch wenn ich auf "Ich sehe keinen anderen Ausweg mehr!" immer rigoros entgegnen würde: Doch! Doch, es gibt einen Ausweg! Es gibt immer einen anderen Weg als den Tod!

Denn um es ganz hart zu sagen: Hannah ist aus der Geschichte fein raus. Sie hat sich das Leben genommen, sie muss nicht mehr mit den Konsequenzen ihres Handelns oder Nicht-Handelns klar kommen. Aber alle anderen müssen es. Sie macht die Personen auf diesen Kassetten zu Verantwortlichen an ihrem Selbstmord. Sie rächt sich an ihnen, für jedes böse Wort, für den Hintern-Grabscher und irgendwie auch dafür, dass sie selbst nicht den Mut aufgebracht hat, lauter nach Hilfe zu fragen.

Ich weiß, was ihr gleich sagen werdet. Wenn man keinen Ausweg mehr sieht, fragt man nicht mehr nach Hilfe, denn man selbst ist der festen Überzeugung, dass es sowieso keinen anderen Weg als den des Selbstmordes mehr gibt. Ich selbst war noch nie in dieser Situation, aber ich denke, dass es in solch einem Fall einer oder mehrerer Personen bedarf, die Hannah die Hand hinhalten, sie hochziehen und sagen: Komm. Wir schaffen das zusammen. Du bist nicht allein und ich zeige dir mögliche Wege, damit du wieder Licht am Ende des Tunnels siehst. Und manchmal reicht auch die Bemühung der Menschen um einen herum nicht mehr aus. Weil sie es vielleicht nicht einmal wissen. Wie schlecht es dieser Person geht. Sie ist doch immer fröhlich und lacht, was für Probleme kann sie schon haben.
Hannah legt sich irgendwann einen neuen Haarschnitt zu. Während sie noch erwähnt, dass sie in einer Broschüre gelesen hat, dass radikale Veränderungen am Äußeren ein ganz guter Indikator dafür sein können, dass jemand einen Selbstmord plant, sieht ihr Umfeld das nicht so. Sie bekommt Komplimente für ihre neue Frisur, und alles, was sie selbst denken kann, ist: Hallo? Seht ihr das nicht? Seht ihr das Warnzeichen nicht?
Aber niemand sieht das Warnzeichen. Oder jemand sieht es, aber er unternimmt nichts, weil er oder sie sich nicht aufdrängen will. Weil er oder sie Angst hat, es nur noch schlimmer zu machen, weil die falschen Worte gewählt wurden, die falschen Gesten benutzt worden sind.

Deswegen hat mich die letzte Kassette so erschreckt. Die, auf der Hannah zu ihrem Vertrauenslehrer geht und das Gespräch, das sie dann mit ihm führt, aufzeichnet.
Sie sagt ihm konkret, dass sie sich das Leben nehmen will. Und er ... er ist Vertrauenslehrer, verdammt. Im Gespräch selbst eiern sie nur umeinander herum. Hannah sagt ihm nicht konkret, was ihre Probleme sind (obwohl sie sie eigentlich ganz klar benennen können müsste, nachdem sie mehrere Stunden Kassettenband damit besprochen hat), woraus resultiert, dass seine Hilfsvorschläge auch eher vage sind, weil er nichts konkretes hat, womit er arbeiten kann. Und als Hannah dann geht und ihm sagt, dass sie sich das Leben nehmen wird, da hält er sie nicht zurück.
Er lässt sie einfach gehen und unternimmt nichts, um sie aufzuhalten.

Und er wird es sich sein ganzes Leben über vorwerfen, weil es auf diesen Kassetten zu hören ist. Und zwölf andere Menschen wissen davon.

Fazit (oder so ...)

Ich habe dieses Buch vorhin aus der Hand gelegt und war eine ganze Weile lang still. Manchmal lese ich ein Buch oder schaue einen Film und denke ganz unreflektiert "Das war ganz okay. Ja, eigentlich war's gut."
Hier konnte ich das nicht.
Ich habe so sehr versucht, dieses Buch gut zu finden. Es zu mögen. Etwas zu finden, wo ich sagen kann: Das empfinde ich auch so oder Die Protagonistin hat recht, sie hat das richtige getan.

Im Wirklichkeit hat sich mir nur der Magen umgedreht.
Vielleicht ist es etwas anderes, wenn man jünger ist. Wenn man 13, 14 oder 15 ist und noch nicht so genau reflektiert.

Und eigentlich ist genau das das Gefährliche an dieser Sache.
Auf Goodreads hat jemand in den Kommentaren gefragt, ob man das Buch bedenkenlos einer Fünfzehnjährigen zu lesen geben könne, die selbst mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat.
Und ich denke, das ist in etwa so gesund wie einem Kleinkind eine Flasche mit bunt schimmerndem Haushaltsreiniger in die Hand zu drücken und vorher den Verschluss abzuschrauben.

Ich finde es wichtig, dass wir über schwierige Themen sprechen. Über Depression, Selbstverletzung, Suizid, Mobbing. Ich finde es wirklich wichtig. Es sollte festes Thema auf deutschen Lehrplänen werden und mit ungefähr der gleichen Vehemenz gepredigt werden wie die binomischen Formeln oder alles zum Zweiten Weltkrieg. Aber nicht so. Nicht so ... nicht mit dieser stumpfen Axt, die das Buch für mich darstellt, was das Thema sensiblen Umgang mit Suizid angeht.

Schlusswort

So, ihr Lieben. das war ein sehr langer, sehr hastig getippter, sehr emotional geladener Blogpost. Habe ich etwas vergessen? Empfindet ihr genau so oder anders, falls ihr das Buch gelesen habt? Ich habe die Serie wie gesagt nicht gesehen, ist die Darstellung da ... sensibler?
Vielleicht möchtet ihr mir ja schreiben.

Samstag, 7. April 2018

#50F - 03/50 - Gelb

Hallo ihr Lieben,

ich verspreche, das ist der letzte Blogpost für heute.
Diesmal noch ein Beitrag zum Thema 50F, und zwar zum Begriff "Gelb". Viele Dinge sind gelb, oder? Blumen, Briefkästen, Kleidungsstücke ...
Und manche Warane. Als ich das Projekt 50F das erste und letzte Mal 2014 gemacht habe, war das Bild irgendwie ziemlich ähnlich zu dem, welches ich dieses Mal ausgewählt habe ... (Die Twitter-Umfrage von heute war übrigens nicht so aufschlussreich, Leute. Als ob ich langweilige Blumen für dieses Thema hernehmen würde ...)

f/6.3 | 1/200s | ISO 1250 | 300mm

#50F - 02/50 - Gefangen

Hallo ihr Lieben,

der nächste Beitrag für das Projekt 50F ist der Begriff "Gefangen".
Natürlich wieder ein Zoobild, immerhin könnte man die Bilder des ganzen Besuches mit dem Begriff beschreiben, die Tiere leben dort schließlich in Gefangenschaft. Allerdings nicht in sonderlich schlechter, denke ich.

f/6.3 | 1/1000s | ISO 1250 | 300mm

#50F - 01/50 - Rot

Hallo ihr Lieben,

gestern bei meinem Besuch im Zoo sind gleich drei Bilder für das Projekt 50F entstanden, die jeder einen eigenen Blogbeitrag bekommen sollen, angefangen mit dem Begriff "rot".

Und was wäre passender als ein roter Flamingo?

f/6.3 | 1/320s | ISO 200 | 300mm
Die Flamingos zeigten sich erst ein kleines bisschen scheu, als wir das erste Mal dort vorbeikamen, standen sie nämlich zum Fotografieren zu weit vom Zaun weg. Als wir später ein weiteres Mal vorbeikamen, standen sie näher am Zaun, sodass man bessere Bilder machen konnte.

"Gibt es auf eurer Dinosaurier-Tour auch mal einen Dinosaurier zu sehen? Hallo?"

Hallo ihr Lieben,

hier bin ich wieder mit einem neuen Blogpost. Gestern war ich mit Chaz unter anderem im Kölner Zoo. Und davon möchte ich euch heute ein bisschen berichten. Ich habe insgesamt 631 Fotos gemacht, von denen am Ende 531 geflogen sind. Und ich hoffe, ich werde mich zurück halten können und nicht alle 100, die ich am Ende ausgewählt habe, in diesem Blogpost zeigen.

Aufgestanden sind wir schon morgens um 9, weil wir relativ zeitig im Zoo sein wollten. Danach standen immerhin noch Besuche im Elbenwald-Shop und dem Cöln Comic Haus auf dem Programm. Die Sonne schien, es war einigermaßen warm, geradezu frühlingshaft, was sollte also passieren. Noch dazu war es unter der Woche, deswegen rechneten wir trotz der Ferien nicht damit, dass so viele Leute unterwegs sein würden. Am Ende war es zwar voll, aber nicht unerträglich und ich habe mich nicht so sehr wie sonst über Besucher und Kinder aufgeregt, was ich als Fortschritt verbuche.

Vorab habe ich den Plan gefasst, meine Jahreskarte verlängern zu lassen. Die läuft am 10. ab, und ich habe sie in 2017 ganze 2x benutzt. Wenn man überlegt, dass eine Erwachsenen-Tageskarte im Kölner Zoo mittlerweile 17,50 € kostet und eine Jahreskarte 85,00 €, dann kann man sich ausrechnen, dass sich das für mich dann irgendwie letztes Jahr nicht rentiert hat. Nicht mal mit dem Besuch, den wir gestern gemacht haben.

Wie immer mussten wir zuerst die "Wollen Sie sich mal für ein Foto zusammenstellen?"-Damen umrunden und haben dann eine halbe Runde durch den Zoo gedreht.




Weil es noch nicht so recht warm war, waren auch nicht ganz so viele Tiere draußen unterwegs, oder wir haben sie zumindest nicht zu Gesicht bekommen. Anfangs fühlte ich mich dann schon wie die Besucher von Hammonds erster Jeeptour durch den Jurassic Park, aber glücklicherweise ist keines der Tiere ausgebrochen und hat versucht, uns zu fressen ...
Es wurde aber mit der Zeit immer besser, und so sind schon eine ganze Menge Bilder entstanden, während wir auf dem weg ins Zoo-Restaurant waren, um dort eine Pommes zu essen ...


Und natürlich mussten wir auch noch bei den Elefanten vorbei. Als wir auf dem Weg zum Restaurant beim Elefantenpark waren (was so brechend voll war, dass sdie Leute bis draußen standen und wir gedacht haben, wir gehen lieber in das große Restaurant am Eingang) lief die ganze Herde in den hinteren Teil des Geheges. Keine gute Position für Fotos. Also mussten wir nach dem essen und einem besuch im Hippodom noch einmal wiederkommen, und da standen sie dann ein bisschen näher am Zaun.




Bei den Flamingos gab es übrigens das gleiche Problem. Erst standen sie gar nicht nah am Zaun, dann haben wir jedoch eine Stelle gefunden, von der aus man sie besser fotografieren kann und die Chance gleich genutzt.





Und schließlich mussten wir auch noch eine Runde durch das Terrarium drehen (Das Aquarium und die Insektenabteilung haben wir uns dann aber doch gespart, weil wir zu kaputt waren und ja auch noch woanders hin wollten.





Anschließend ging es aus dem Zoo heraus und zum Hauptbahnhof, wo wir den Elbenwald-Shop gekapert haben. Glücklicherweise habe ich da nur zwei T-Shirts gekauft und sonst nichts und im Comic-Shop habe ich gar kein Geld ausgegeben, weil sie die Dr. Strange-Bände, die ich haben wollt, nicht hatten. Aber ich denke, der Comic-Shop hier in Bonn wird mich noch ein bisschen häufiger sehen in Zukunft ...

Samstag, 31. März 2018

#Samstagsküche: Gnocchi mit Tomaten-Cashew-Pesto


Ergibt 2 Portionen
Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten:

  • 500g Gnocchi
  • 60g Cashewnüsse
  • 150g getrocknete Tomaten
  • 4 Cherrytomaten
  • 150ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50g Parmesan, gerieben
  • 1 Chili, getrocknet
Zubereitung:

  1. Alle Zutaten bis auf die Gnocchi in einen Blitzhacker oder eine Küchenmaschine geben und pürieren, bis sie eine cremige Konsistenz haben. Evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Gnocchi 2 Minuten in kochendes Wasser geben, abschrecken und in einer Pfanne mit etwas Öl goldgelb anbraten
  3. Das Pesto unterheben, mit Parmesan bestreut servieren.
Guten Appetit!


Freitag, 30. März 2018

Projekt: #CampNanoWriMo


Was ist eigentlich das Camp NaNoWriMo, werdet ihr euch jetzt fragen? NaNoWriMo bedeutet "National Novel Writing Month" und beschreibt ein Event, das weltweit im April, Juli und November stattfindet.

Der Grundgedanke dahinter ist (zumindest im richtigen NaNoWriMo im November) innerhalb von 30 Tagen einen kurzen Roman in der Länge von 50.000 Wörtern zu schreiben. Die erste Idee war auch wirklich nur das. du hast 30 Tage Zeit, exakt 50.000 Wörter zu schreiben und danach hast du Zeit, diesen Kurzroman zu überarbeiten, bevor du ihn veröffentlichst. Ich glaube, anfangs bezog sich dieser Wettbewerb auch nur auf die USA, aber mittlerweile nehmen überall auf der Welt Autoren und Schreiberlinge daran teil.

Während man für den NaNo im November sein Wortziel nicht selbst wählen kann (es sind 50.000 Wörter vorgegeben, weniger kann man nicht schreiben, wohl aber mehr, wenn man möchte), so verhält es sich in den beiden Camps im April und Juli ein bisschen anders. Dort kann man sein Wortziel selbst wählen, nach unten ist keine Grenze gesetzt, ebenso wenig nach oben. Theoretisch könnte man nur 30 Wörter schreiben (ja, das Programm meckert tatsächlich nicht, wenn man als Wortziel 30 eingibt, ich habe das vorhin mal ausprobiert) und nach oben ist die Grenze auch offen. Ich kenne Leute, die schreiben in einem Monat 100.000, 150.000 oder 200.000 Wörter. Ich selbst habe mir ein Ziel von 30.000 Wörtern gesetzt, was machbar sein sollte.
Die Grundidee dahinter war auch, das Camp bzw. den richtigen NaNoWriMo mit einer komplett leeren Seite zu beginnen. Ein neues Projekt anzulegen und bei null anzufangen. Das habe ich in den vier Jahren, die ich schon an den Camps und am richtigen NaNo teilnehme, aber erst ein oder zwei Mal gemacht. Sonst bin ich immer eher ein Rebell und schreibe etwas weiter, was ich schon angefangen herumliegen habe. Im Camp im April wird es diesmal eine schon angefangene Hobbit-Fanfiktion sein, in die ich erst wieder reinfinden muss, weil ich sie anderthalb Jahre lang nicht angefasst habe ... Das wird spannend.

Was ich besonders schoön an dem Projekt finde, ist die Tatsache, dass man einfach mit Leuten aus der ganzen Welt zusammenkommt. Im NaNo im November hat man die sogenannten Buddys, also andere Schreiberlinge, die ebenfalls an dem projekt teilnehmen und die man als Freunde hinzufügen kann. Es wird einem angezeigt, wie viel dieese an einem Tag oder generell im verlauf des Events schon geschrieben haben und man kann sich ein bisschen miteinander messen. Mein Balken für den heutigen Tag ist noch nicht grün und mein Schreib-Buddy hat heute schon 5k geschrieben? Das spornt zumindest mich immer an, mich nochmal hinzusetzen und dieses Ziel ebenfalls zu erreichen.

Im Camp ist es ein bisschen anders. Man hat keine Buddys, aber dafür Cabins. Denn man befindet sich ja auf einem virtuellen Campingtrip im Wald, in einer kleinen Blockhütte (der Cabin) zusammen mit anderen Schreiberlingen. Teilweise geht schon Anfang des Jahres die Frage durch die sozialen Netzwerke "Hey, wer nimmt alles am Camp NanoWriMo teil und hätte Lust, eine Cabin zu gründen?"
Cabins sind im Grunde kleine Gruppen, die einen kleinen Chat haben, in dem man sich austauschen kann und gemeinsam hat man dann sowohl seine individuellen Wortziele, als auch ein Gesamtziel für die Cabin, das sich aus den Wortzielen der einzelnen Mitglieder generiert, welche es zu erreichen gilt.

Gewinnen kann man bei diesem Wettbewerb nichts. Zumindest nichts materielles. Es gibt für die "Sieger" hübsche Banner und Bilder, die sie auf den sozialen Medien posten können, um anderen Leuten mitzuteilen, dass sie am Camp oder dem NaNoWriMo teilgenommen haben. Jeder, der sein Wortziel erreicht, ist Sieger und hat dann eben 30, 40, 50 oder noch mehr tausend Wörter an seinem Projekt geschrieben. Und es ist auch absolut keine Schande, wenn man es mal nicht schafft. Wenn man das Camp oder den NaNo abbricht, weil es einfach nicht mehr geht.

Ich finde, es ist eine schöne Idee, so viele Menschen mit dem selben Hobby zusammenzubringen, die einander unterstützen und motivieren. Denn seien wir ehrlich, schreiben ist dann zwar immer noch Arbeit, aber zusammen macht es einfach wesentlich mehr Spaß :)

Vielleicht werde ich auf diesem Blog von meinen Camp-Erfahrungen berichten, so jede Woche, wäre das interessant für euch?

#PlanWithMe - April 2018

Hallo ihr Lieben,

ich bin mal wieder hier für euch mit einem neuen Blogpost zum Thema Bullet Journaling.

Im Monat April habe ich mich mal wieder für die Farbe rosa entschieden, weil ich sie schön frühlingshaft finde und der Frühling ja jetzt hoffentlich bald kommt.

So viel habe ich an meinen monatlichen Layouts eigentlich gar nicht geändert, aber ich würde sie euch gern trotzdem mal wieder zeigen.


Zum Thema rosa passt natürlich welches Tier am besten? Der Flamingo natürlich. Ich liebe Flamingos. Sie sind so schön und anmutig ... deswegen musste es für die Titelseite einfach ein solches Tier sein. Bei dem Kalender oben habe ich auf der Seite selbst direkt einen Patzer reingemacht, deswegen habe ich einfach ein Stückchen Papier ausgeschnitten und den Kalender da nochmal schön aufgeschrieben.


Was ich diesmal anders gemacht habe, ist die Kalenderübersicht, Es gibt keinen klassischen Kalender mit kleinen Kästchen zum Eintragen mehr, sondern eine Seite, auf der ich links die wichtigen Termine wie Feiertage und Geburtstage erfasse und auf der anderen Seite die wirklichen Termine, die ich habe. So hat man alles übersichtlich auf einen Blick. Ich werde anschließend auch noch die einzelnen Termine farblich markieren, wie ich es im Vormonat auch schon gemacht habe.


Nicht so viel neues beim Habit Tracker für April. Die Gewohnheiten sind die Gleichen geblieben. Ich überlege aber, zum Ausfüllen der Tracker in Zukunft nicht mehr als drei Farben zu nehmen. Dann ist es zwar weniger bunt, aber einfacher auszufüllen.


Als nächstes folgt mein Schlaftracker. Im März ist es mir eigentlich sehr gut gelungen, die meiste Zeit über auf meine sieben Stunden Schlaf zu kommen, ich hoffe, dass das auch im April so sein wird. 


Neu dazu gekommen ist ein Übersichtsblatt für meine Hausputz-Aktivitäten. Welche Dinge sind täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen oder nur monatlich zu erledigen? Das habe ich dort aufgeschrieben und daran möchte ich mich orientieren.


Der Spending Log für April ist gleich geblieben, wie er die Monate zuvor auch schon war. Ich bin mit diesem System bisher gut zurechtgekommen und denke, ich werde es auch in Zukunft nutzen.



Die Sheets zum Happiness  und Fitness Log sind ebenfalls gleich geblieben, deswegen zeige ich sie hier nicht nochmal.
Was neu ist, ist das Spread zum Camp NaNoWriMo. Was der NaNoWriMo ist, erkläre ich nochmal gesondert in einem Post. Hier habe ich auf jeden Fall aufgeschrieben, wie viele Wörter ich pro Tag schaffen möchte (insgesamt 30.000, also 1.000 Wörter pro Tag) und an welche Story-Punkte ich mich dabei halten möchte. Ich weiß jetzt schon, dass ich vermutlich davon abweichen werde, aber was solls. Einen Versuch ist es jedenfalls wert.

Die Seiten für die einzelnen Kalenderwochen habe ich noch nicht erstellt, das folgt aber vermutlich noch heute, und dann kann ich den Monat April hoffentlich ausgiebig nutzen. Am täglichen Ausfüllen des Journals muss ich nämlich noch arbeiten ...

Sonntag, 25. März 2018

Projekt: #50F

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder etwas fotografisches für euch unter all dem Koch- und Fanzeug.

Ich möchte euch etwas über das Projekt 50f erzählen. Was ist das? Nun, die Idee gibt es schon ein paar Jahre, im Original stammt sie von einem Blog namens Irgendschoen, der jedoch mittlerweile nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Ziel dieses Fotoprojektes ist es, eine Liste von 50 Begriffen abzuarbeiten, in welcher Reihenfolge und in welchem Tempo ist dabei ganz euch überlassen.



2014 habe ich das Projekt schon mal gemacht, und es erscheint mir wesentlich machbarer als das Projekt 365 (wo man jeden Tag ein Foto machen muss), weil ich nicht den Druck habe, jeden Tag ein Foto "liefern" zu müssen. Manchmal hat man eben keine Zeit, Inspiration, oder was auch immer. Deshalb also jetzt dieses Projekt.

Die Regeln lauten wie folgt (diese werden wohl seit Beginn des Projektes immer wieder weitergepostet, ebenso wie die Begriffliste):

Regeln

Eine vorgegebene Liste mit 50 Begriffen wird innerhalb eines beliebigen Zeitraumes in beliebiger Reihenfolge mit einem Foto pro Thema umgesetzt. 
Photoshop nur in Maßen. Nur das nutzen, was auch analog möglich wäre, wie zum Beispiel Abwedeln, Nachbelichten, Filtern, Schwarz-Weiß (kein Color Key!)...
Keine Archivbilder  - es dürfen nur Fotos genommen werden, die ab jetzt vor dem Hintergrund dieses Projektes entstehen.

Die Begriffe

Heimat Verbunden Ferne Gelb Zerrissen Enge Leer Mittendrin Weite Ende Gefühlt Kälte Roh Raum Elektrisch Ewig Oben Fotografie Zwei Musik Leicht Monument Straße Anfang Struktur Alt Schlüssel Industriell Maske Freiheit Luft Gefangen Mystisch Distanz Verletzlich Kristall Stadt Schwer Wärme Rot Hölzern Leuchten Superman Hut Wetter Eins Spiel Nacht Wasser Werkzeug



Ich plane, zu jedem Bild einen kurzen Blogpost zu schreiben. Wie es zu dem Bild kam, was ich mir dabei gedacht habe, etc. Ich hoffe, die Bilder, die vor dem Hintergrund des Projektes entstehen, gefallen euch, und vielleicht hat ja noch der eine oder andere Lust, sich an dem Projekt zu beteiligen. 

Samstag, 24. März 2018

#Samstagsküche - Falafel

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder ein Rezept für euch. Diesmal:

Falafel



Ergibt 4 Portionen
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Schwierigkeit: einfach

Zutaten:


  • 400g Kichererbsen (eingeweicht, aus der Dose)
  • 1 Bd. glatte Petersilie
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Mehl
  • Chiliflocken
  • Saft von 1 Limette
  • Salz, Pfeffer
Alle Zutaten bis auf das Mehl in einen Blitzhacker geben oder mit einem Pürierstab zerkleinern.

Anschließend das Mehl unterheben und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Aus der Masse mit einem Löffel kleine Fladen oder Bällchen formen und diese in Öl in einer Pfanne goldgelb braten. 

Wer möchte, kann das Ganze auch bei 250 Grad 20 bis 30 Minuten (Ober- und Unterhitze) in den Ofen schieben.

Guten Appetit!

Sonntag, 18. März 2018

"Oh mein Gott. Oh mein Gott! OH MEIN GOTT!"

Hallo ihr Lieben,

ja, die Überschrift beschreibt ziemlich genau, was gestern passiert ist. Der Plan war, mich mit Bianca in Aachen zu treffen, während alle anderen zur Buchmesse in Leipzig gefahren sind, und unsere eigene Buchmesse zu machen. Quasi die ABM, analog zur LBM. Letztes Jahr haben wir das schon einmal gemacht (siehe Blogpost) und da war das Wetter auch echt gut. Sonnig, nicht zu warm oder zu kalt, und vor allem blühte schon genug Grünzeug, um es zu fotografieren. Nun hatte der Winter aber leider beschlossen, nochmal zurückzukommen (langsam reicht's mal ...), und so lagen die Temperaturen gestern entweder knapp unter null, oder nur wenig darüber, sodass wir nicht so viel fotografiert haben.

Im Grunde genommen gar nicht, zumindest nicht mit unseren großen Kameras. Zuerst haben wir bei "Homeburgers" in Aachen etwas gegessen, dann ging es darum, wo man am Besten der Kälte entkommen kann.

Unser Ziel stand auch schnell fest: Es ging in die Mayer'sche Buchhandlung. Dort haben wir uns dann auch ziemlich lange aufgehalten, ich glaube in Summe zwei oder drei Stunden. Lustigerweise haben wir keine Bücher gekauft, sondern all den anderen tollen Kram, den sie da noch so haben.

Autoren haben ja bekannterweise eine Schwäche für Notizbücher. Und die Notizbücher von Paperblanks sind eben besonders schön. Deswegen haben wir rund eine halbe Stunde vor diesem Regal verbracht, bewundernd geseufzt und begeistert gequietscht (das Personal muss uns für völlig irre gehalten haben) und ich habe am Ende zwei Notizbücher mitgenommen. Sie sind so schön. Und ich weiß noch nicht, was ich reinschreibe. Und ob ich sie überhaupt mit meiner Sauklaue verunstalten möchte und Aaaaah. Aber guckt, sind sie nicht schön?!



Außerdem wanderte ein Trivial Pursuit Harry Potter Edition in meinen Besitz, von dem ich hoffe, dass wir damit mal die Gang-Abende verbringen werden und außerdem eine Ausgabe von "Das Schweigen der Lämmer" von Thomas Harris. Das habe ich vor Jahren schon mal gelesen, aber es ist mir (wohl beim Umzug) abhanden gekommen, also musste es neu gekauft werden. Dann wollte ich eigentlich noch ein Exemplar von "Eine kurze Geschichte der Zeit" erstehen, um den kürzlich verstorbenen Stephen Hawking zu ehren (und ein bisschen besser zu verstehen), aber es war kein Exemplar mehr zu finden. Restlos ausverkauft. Lustig, wie viel populärer man plötzlich wird, wenn man tot ist ...

Und weil es ja noch nicht reichte, dass ich rund 80 Euro in dieser Buchhandlung gelassen habe, mussten wir anschließend auch noch in den Elbenwald-Shop gehen.
Mein Tod, Freunde. Mein und Biancas finanzieller Ruin. Ich war schon froh, dass sie von Sherlock bloß vier Tassen und ein Funko Pop hatten, oder es wäre noch schlimmer ausgegangen.




Ich sage ja immer, ich besitze genug Tassen. Scheinbar nicht. ich muss wohl eine Marvel-Tassensammlung aufmachen. Ich besitze ja schon eine von Guardians Of The Galaxy Vol. 2 (mit Groot!) und jetzt eben eine mit Dr. Strange. Außerdem die zwei Dr. Strange-Shirts, die ihr oben seht und dazu kam dann auch noch ein Schlüsselanhänger in Form des Schlüssels zum Erebor, aus dem ich wohl eine Kette machen werde, weil ich Angst habe, dass er mir am Schlüsselbund kaputtgeht und weil es einfach nicht stilecht wäre, wenn es kein Kettenanhänger wäre.
Dass ich außerdem beschlossen habe, eine Marvel-Comicsammlung anzulegen, steht auf einem anderen Blatt.

Ihr merkt, dieser Blog hört auf, sich nur um Fotografie zu drehen, oder?
Ich suche noch nach einem Namen, der das Ganze ein bisschen besser erfasst.
Mal sehen.

Und ihr? Besitzt ihr auch coolen Merchandise?